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Stiftung Patientensicherheit Schweiz

Webinar: Accompagner les patient·e·s de MNT lors de l’initiation des traitements médicamenteux : le projet myCare Start

17. September 2026, 14.00 Uhr – 15.00 Uhr

Im Rahmen der Aktionswoche Patient:innenensicherheit 2026 bieten wir eine digitale Themenreihe mit Webinaren, Podcastfolgen und einem Videovortrag zu verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten rund um die sichere Begleitung von Betroffenen von NCDs an. Am Donnerstag, 17. September 2026 findet ein Webinar mit dem Titel Accompagner les patient·e·s de MNT lors de l’initiation des traitements médicamenteux : le projet myCare Start statt (französischsprachig; automatische Live-Übersetzung verfügbar).

Eine Verschreibung bedeutet oft den Anfang und nicht das Ende der Überlegungen rund um eine Behandlung. Nach einem Arztbesuch stellen sich Patient:innen häufig Fragen wie: Warum muss ich dieses Medikament einnehmen? Welche Wirkung kann ich erwarten? Wie kann ich die Einnahme in meinen Alltag integrieren? An wen kann ich mich wenden, wenn Unsicherheiten auftreten?

 

In diesem Webinar diskutieren wir, wie zu Beginn einer medikamentösen Behandlung von Patient:innen mit einer chronischen Erkrankung ein offener Dialog und eine gemeinsame Entscheidungsfindung gefördert werden können. Wir beleuchten, wie Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheker:innen ihre Zusammenarbeit besser abstimmen können, um Patient:innen in dieser wichtigen Phase optimal zu begleiten.

 

Das nationale Projekt myCare Start dient als konkretes Beispiel dafür, wie sich diese Ansätze gemeinsam mit Patient:innen umsetzen lassen. Denn eine sichere Behandlung gelingt nur, wenn Patient:innen von Anfang an aktiv einbezogen werden.

Die Veranstaltung findet über Microsoft Teams statt. Veranstaltungssprache ist Französisch. Eine automatische Live-Übersetzung mit Audioausgabe und Untertiteln in diversen Sprachen über Wordly ist verfügbar (weitere Informationen). Die Teilnahme ist kostenlos.

Haben Sie Fragen zum Thema Sepsis? Dann senden Sie uns diese gerne bis zum 30. Juli 2025 an kocher@patientensicherheit.ch, damit Prof. Dr. med. Schlapbach sie berücksichtigen kann.

Dr. Sarah Rondeaux ist Apothekerin und Postdoktorandin am Institut des Sciences Pharmaceutiques de Suisse Occidentale (ISPSO). Sie hat ihren Doktortitel in Belgien (ULB) erworben und sich dabei mit der Implementierung und Evaluation eines pharmazeutischen Dienstes zur Prävention von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen befasst. Derzeit setzt sie ihre Arbeiten zur Implementierung von Dienstleistungen in der Primärversorgung fort, insbesondere im Rahmen des Projekts myCare Start-I.

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme durch KI-Bots sowie der Einsatz sonstiger KI-gestützter Tools zur Aufzeichnung, Transkription oder Weiterverarbeitung der Veranstaltungsinhalte ist aus Gründen des Datenschutzes und des Urheberrechts nicht erlaubt.

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Aktionswoche Patient:innensicherheit 2026 von der Eidgenössischen Qualitätskommission (EQK) finanziert.

Sepsis ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität in allen Altersgruppen, selbst in Ländern mit einem gut ausgebauten Gesundheitssystem. Sepsis steht in engem Zusammenhang mit Themen wie der Erkennung von Patient:innen mit sich verschlechterndem Gesundheitszustand, der Erreichung gefährdeter Patient:innengruppen durch Aufklärung und Prävention, der Überwindung von Silos zwischen Berufen und Disziplinen sowie der Unterstützung von Patient:innen und Angehörigen während und nach der Erkrankung. 

In seinem 20-minütigen Videovortrag beleuchtet Prof. Dr. med. Luregn Schlapbach, wie eine systematische Qualitätsverbesserung im Bereich Sepsis diese Herausforderungen in der Schweiz angehen kann, und bezieht dabei auch Erfahrungen aus anderen Gesundheitssystemen ein.

Die Vortragssprache ist Englisch.

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Mehr Informationen

Prof. Dr. med. Luregn Schlapbach ist Professor für pädiatrische Intensivmedizin an der Universität Zürich und Leiter der Abteilung für Intensivmedizin und Neonatologie am Universitäts-Kinderspital Zürich, wo er das Forschungsprogramm zu Sepsis, Infektionen und Entzündungen bei kritisch kranken Kindern leitet. Er arbeitet eng mit der University of Queensland, Australien, zusammen und ist ehemaliger Vorsitzender der Australian and New Zealand Intensive Care Society Paediatric Study Group. Luregns Forschungsschwerpunkt liegt auf lebensbedrohlichen Infektionen und Entzündungen bei kritisch kranken Kindern, einschliesslich Aspekten wie Epidemiologie, Biomarker und Ergebnisse bei dieser hochgradig gefährdeten Patient:innengruppe. Sein Fokus liegt darauf, das Verständnis dafür zu verbessern, warum manche Kinder kritisch erkranken, und durch klinische Studien geeignete Ansätze zur Verbesserung der Patient:innenergebnisse zu entwickeln. Er war Mitglied der Paediatric Surviving Sepsis Campaign, der Pediatric Sepsis Definition Taskforce und des European Sepsis Alliance Steering Board.

Kontakt

Malinda Kocher
Projektleiterin
+41 43 244 14 88
kocher@patientensicherheit.ch